Klangbrücken Festival

Brücken zu bauen zur Musik unserer Zeit, zu ihren ungewohnten Klängen, zu ihrem neuartigen Formdenken und ihren teilweise ungewöhnlichen Präsentationsformen – dies ist das Ziel des Festivals „Klangbrücken“, das seit 2014 alljährlich im Frühjahr in Kooperation mit dem Netzwerk Musik 21 Niedersachsen, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem NDR, dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und weiteren Musikinstitutionen und freien Ensembles stattfindet und in dessen Fokus stets ein:e Komponist:in oder eine Stilrichtung der Moderne steht, die eine wichtige Position innerhalb der zeitgenössischen Musik repräsentieren.

Entstanden ist das Festival aus der Idee, die Aktivitäten der zahlreichen Hannoverschen Institutionen und Ensembles, die sich für die zeitgenössische Musik engagieren, thematisch und zeitlich zu koordinieren, um so über mehrere Tage ein Programm zu bieten, das mit unterschiedlichsten Formaten und Besetzungen die Facetten im Werk der jeweiligen Komponist:innen möglichst umfassend darstellt.

Klangbrücken 2023: »Musik und Technologie«

Das Klangbrücken-Festival 2023 wird vom 20. April bis 01. Mai in Hannover stattfinden. Es steht diesmal unter dem Motto „Musik und Technologie“ und greift damit ein aktuelles Thema in all seinen widersprüchlichen Facetten und seinen Implikationen für künstlerisches Schaffen auf. Dabei sollen nicht nur ästhetische Aspekte betrachtet werden, sondern auch allgemeine Themen wie der Einfluss moderner Technik auf unsere Lebenswelt, die Schnittstelle Mensch-Maschine oder die Bedeutung von KI und deren Konsequenzen für das musikalische Schaffen.

Ein spezieller Schwerpunkt ist in diesem Zusammenhang das kompositorische Werk von Iannis Xenakis, der sich in seiner plastischen und sinnlichen Musik von mathematischen, physikalischen oder architektonischen Ideen inspirieren ließ, diese oft in Verbindung brachte mit griechischer antiker Mythologie und damit eine einzigartige Position innerhalb der zeitgenössischen Musik einnimmt.