Musik für eine Stadt
Grafik: Hubertus Krohne

Ensemble L’ART POUR L’ART
Ulrike Bartusch | Performer
Astrid Schmeling | Flöte / Performer
Ulf Mummert | Gitarre / Performer
Michael Schröder | Gitarre / Performer
Kilian Schwoon | Klangregie
Karsten Wiesel / Lukas v. Dorsch | Film

oh ton-Ensemble
Keiko Marukami | Flöte
Andrea Nagy | Klarinette
Mark Lorenz Kysela | Saxophon
Steffen Ahrens | E-Gitarre
Thomas Hell | Klavier/Keyboards
Patricia Martins | Klavier
Michael Pattmann | Schlagzeug
Séverine Ballon | Violoncello
Christine Rox | Violine
Laura Hovestadt | Viola
Tim-Erik Winzer | Viola

Peter Böhm | Klangregie
Christoph Maria Wagner | Dirigat

Musikschule Uelzen

Gitarrenensemble der Musikschule Uelzen
Janik Allf | Michel Weiß | Josina Fleske | Michel Perl |Bennet Allf | Taylor Nußbeck | Linus Wittke
Anastasia Behncke

Schlagzeugensemble der Musikschule Uelzen
Felix Kovacz | Jakob Perl | Thore Jeremie | Felix Gundlach

4 an Tasten
Florian Herkenrath | Anton Eberhardt | Clemens Krauss | Jakob Krauss

Leitung Musikschule Uelzen: Daniel Orthey

Frantic Percussion Ensemble
Jonathan Szegedi | Markus Behn | David Gutfleisch |Simon Gutfleisch

Die Frantic Sprecher*innen:
Asfari Muhsen | Fouzia Kasavo | Rola Paschko | Yaser Gerami | Fatemeh Kazemi (Zoya)
in Kooperation mit KVHS Uelzen – Koordination: Katrin Arlt & Victoria Koke

»6 Konzepte zum Aufbruch« für Tuba und Bus (Astrid Schmeling)
Lukas Strieder | Tuba
Ulf Tillmann (Uhlenköper-Reisen) | Busfahrer

Chor des Lessing-Gymnasiums Uelzen
Marleen Harms | Paulina Krug | Lucy Gajbach | Charlotte Geidans | Diyna Hassan | Rebecca Fredersdorf | Katharina Weiße | Malena Bögel | Emma Nack | Laura Wiese | Marie Ciara Reske | Anna Jürgens | Katharina Homp | Carolin Meyer | Lina Marie Mielke | Ella Marie Khalsa | Julia Hardrath | Philine Brandt | Johanna Kandreyer | Irina Kireeva | Malin Seedorf | Hannah Krieger

Leitung | Imke Perl

 Film-Produktion
Künstlerische Leitung | Matthias Kaul (†) & Astrid Schmeling
Composers in Residence | Matthias Kaul (†) & Astrid Schmeling
Einstudierung | Daniel Orthey, Simon Gutfleisch, Imke Perl

Gesamtschnitt & Dramaturgie | Karsten Wiesel
Produktionsassistent | Simon Gutfleisch

Kamera | Luzian Massarrat / Arvid König (CFT Productions) | Sebastian Tramsen
Schnitt | Jonathan Mummert
Ton | Karola Parry / Florian Semmler (CFT Productions)
Ton-Assistentin | Ruth Günther
Helfer | Ben Brauer

Die Premiere des Festival-Film erfolgt am 6. Dezember 2020 um 16 Uhr auf
www.musik21niedersachsen.de
Eintritt: pay what you can

Ensemble L’ART POUR L‘ART

Kilian Schwoon (*1972) | »Pendelnde Schatten« für Altflöte und Elektronik (2010)
Mauricio Kagel (1931-2008) | »Repertoire« Szenisches Konzertstück, Nr. 1 aus »Staatstheater« (Auszug) (1967/1970)
Matthias Kaul (*1949-2020) | »Weird – Wired« für 2 Gitarren (2012)

oh ton-Ensemble

Fausto Romitelli (1963-2004) | »Professor Bad Trip, Lesson I« (2000)
Eckart Beinke (*1956) | »au début – après tout« (2007)

Frantic Percussion Ensemble
Matthias Kaul | »(In die) Nähe bewegt« für ferne Instrumente und ferne Sprachen, für Percussion-Ensemble und 5 SprecherInnen

Musikschule Uelzen
Matthias Kaul | »4 An Tasten« für vier Spieler an 2-4 Klavieren

Chor Lessing-Gymnasium Uelzen
Christina Perri, David Hodges | »A Thousand Years« Arr. von Oliver Gies unter produktiven Eingriffen von Matthias Kau

Gitarrenensemble der Musikschule Uelzen
Matthias Kaul | »SauberZauber«

Astrid Schmeling | »Unterwegs ins Ungewisse – 6 Konzepte zum Aufbruch« für Tuba und Bus


Uelzen, Deutschland

06.12.2020 | 16:00
online

Musik 21 Festival | »Musik für eine Stadt« Premiere des Festival-Films

Ensemble L'ART POUR L'ART, oh ton-Ensemble, Frantic Percussion Ensemble und viele mehr


➡️ Direkt zum Festival-Film »Musik für eine Stadt«


Das für dieses Jahr geplante Musik 21 Festival findet als Film im Internet statt. Alle Beteiligten Ensembles und Musiker*innen haben ihre Festival-Beiträge filmen lassen, um auf diese Weise das ursprüngliche Konzept des künstlerischen Leiters Matthias Kaul beibehalten zu können.

Das Musik 21 Festival folgt alljährlich einem neuen Thema, findet als Biennale in Hannover und in den jeweils anderen Jahren an einem anderen Ort in Niedersachsen statt – 2020 in Uelzen. Der künstlerische Leiter des Festivals Matthias Kaul hat die Gelegenheit des Jubiläums der Stadt Uelzen aufgegriffen (750-jähriges Stadtjubiläum), um ein Festival zu entwerfen, das ganz die Interaktionen innerhalb der Stadt in den Fokus nimmt: Eine Musik, die in der Stadt entsteht und für sie gemacht ist.

In seinem letzten Jahr als künstlerischer Leiter des Musik 21 Festivals hat Matthias Kaul eine Programmatik entwickelt, in der die langfristige aktive Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen direkten Zugang zur gegenwärtigen Kunstmusik ermöglichen und somit eine nachhaltige Erfahrung bewirken soll. »Musik für eine Stadt« wurde von Matthias Kaul so konzipiert, dass zwei Konzerte professioneller Ensembles (oh ton-Ensemble und Ensemble L’ART POUR L’ART) als Eckpunkte eines Programms aufzufassen sind, das durch die Aufführung von Kompositionsmodellen für jugendliche Formationen und erwachsene Laien in Uelzen ergänzt wird. Diese Kompositionsmodelle hat Matthias Kaul als Composer in Residence eigens für MusikerInnen und Ensembles in Uelzen entwickelt und bis kurz vor Ausbruch der Covid-19-Epidemie vor Ort in enger Zusammenarbeit mit der Musikschule Uelzen einstudiert und betreut.

Der Ausbruch der Corona-Epidemie und die Unmöglichkeit der notwendigen physischen Vorbereitungen forderten alle Beteiligten dazu heraus, ein anderes Format zu entwickeln. Nach der Entwicklung geeigneter Konzepte und digitalen Einstudierungen, mit Film-Sequenzen und Tonaufnahmen sowie der filmischen Darstellung der Ensemble-Konzerte ist ein großer Film entstanden, der die geplanten Elemente weitgehend beibehält und am 6. Dezember online geht.

Die Arbeit an den Kompositionsmodellen und -konzepten hat nach dem plötzlichen Tod von Matthias Kaul im Juli 2020 Astrid Schmeling in enger Zusammenarbeit mit Daniel Orthey, dem Leiter der Musikschule Uelzen, fortgesetzt. Musik 21 Niedersachsen sieht den entstandenen Festivalfilm auch als eine Hommage an Matthias Kaul und seinen unerschöpflichen Ideen- und Erfindungsreichtum.