Fünf Menschen, von oben fotografiert, halten imaginäre Instrumente, es ist das Ensemble L'ART POUR L'ART.
Foto: Achim Duwentäster

Ensemble L’ART POUR L’ART
Astrid Schmeling, Flöte
Nele B. Nelle, Klarinette
Uschik Choi, Violoncello
Hartmut Leistritz, Klavier
Stefan Troschka, Klangregie

Mauricio Kagel: Con Voce (1972) für 3 stumme Spieler
Macarena Rosmanich: Kafka’s Ghost (2020) für präpariertes Klavier
Marijana Janevska: wh(I) not (2020) für Flöte und Klarinette
Kilian Schwoon: Newton’s Krypta (2000) für Flöte, Violoncello und Klavier
Judit Varga: Fenster – wundersame Welten im Lockdown (2020) für 
 Klarinette, Violoncello und Klavier
Matthias Kaul: Some Hot Bottles Coolin‘ Down (2015) für 4 Performer

Dauer ca. 90 Min., mit Pause

Alte Fechthalle
Kultur in der Alten Fechthalle e.V., Geiststraße, Göttingen, Deutschland

13.09.2026 | 15:00
Göttingen
Alte Fechthalle

»Jeden Tag irgendwo.« | Musik 21 Festival

Ensemble L'ART POUR L'ART

Jeden Tag versucht irgendwo jemand, sich mitzuteilen. Davon zu erzählen, was er oder sie – sei es allein oder im Kollektiv – in einer besonderen Situation erlebt und herausgefunden hat: dramatische politische Ereignisse, akribische Untersuchungen von wahrgenommenen Phänomenen, Träume, der Zauber eines ganz alltäglichen Vorgangs. Ein Reichtum liegt darin. Entdeckungswürdiges, Veränderndes, Nahrung. Das Gesumm von verkürzten Stereotypen ist allgegenwärtig. Meinen diese Worte, was sie sagen? Fragt sich jeden Tag irgendwo jemand: Existiert meine Sprache noch? Findet mein Erzählen seinen Resonanzraum?

»Was sind das für Zeiten?« – Das Musik 21 Festival 2026

Schweigen oder Schreien? Agieren, reagieren — aber wie? Oder wegschauen? Im Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Schrei und Stille, entfaltet das Musik 21 Festival 2026 sein Programm und greift Bertolt Brechts Frage auf: »Was sind das für Zeiten?« – eine Frage, die auch heute nichts an ihrer Aktualität verloren hat.

»Was sind das für Zeiten?«, schrieb Bertolt Brecht 1934 in seinem Gedicht An die Nachgeborenen und klagte an, dass ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen sei, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließe. So reagierte er auf künstlerische Weise auf das Schweigen über die Untaten seiner Zeit, die unseren wohl ähnlich sind: Faschismus, Militarismus, Kriegs- und Vernichtungsbedrohung und nicht zuletzt eine hegemoniale Unempfindlichkeit. [Weiterlesen]

 

09.09. 2026
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»Modern Times 3.0« | Musik 21 Festival
Seayoung Kim, Anton Säckl & Holger Michalski
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Jakob Grimm, Jakub Gucik, Krešimir Lulić & Krzysztof Guńka
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