Notenpapier auf Notenständern, eine Person mit braunem Zopf und eine Person, die Geige spielt, dunkler Hintergrund, links blaugraue Nebelschwaden als Bildeffekt; es ist das asambura ensemble.
Foto: Elza Loginova
asambura ensemble
Hamburger Knabenchor
Monteverdi Chor Hamburg
Maximilian Guth, Komposition & kompositorische Neudeutung
Joss Reinicke, Dirigat
LUX PERPETUA
Ein interreligiös-transkullturelles Requiem zwischen Ewigkeit, Trauer, Trost und Hoffnung. Nach Mozarts Requiem
Kompositorische Neudeutung: Maximilian Guth
St. Andreaskirche
Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Andreas, Bogenstraße, Eimsbüttel, Deutschland

26.06.2026 | 19:30
Hamburg
St. Andreaskirche

TONALi Festival: Eröffnungskonzert

asambura ensemble, Hamburger Knabenchor, Monteverdi Chor Hamburg

Das asambura ensemble, der Hamburger Knabenchor und der Monteverdi Chor Hamburg eröffnen unter der Leitung von Joss Reinicke das Hamburger TONALi Festival mit einem interreligiös-transkullturellen Requiem zwischen Ewigkeit, Trauer, Trost und Hoffnung. LUX PERPETUA ist eine kompositorische Neudeutung von Maximilian Guth nach Mozarts Requiem.

Angesichts der Unendlichkeit des Todes werden alltägliche Vorstellungen von Zeit aufgehoben, Gleichzeitigkeit und Ungleichzeitigkeit verschmelzen zu einer einzigen, überzeitlichen Ebene, die klanglich erfahrbar gemacht wird. LUX PERPETUA möchte den Blick auf den Umgang verschiedener Kulturen und Religionen mit Tod und Ewigkeit weiten. Ansatzpunkte für eine Auseinandersetzung bietennicht nur die großen monotheistischen Traditionen, sondern auch der Glaube an die Wiedergeburt, der hinduistischen und buddhistischen Vorstellungen zugrunde liegt, oder die starke spirituelle Verbundenheit zu den Ahnen, die zum Beispiel in Kulturen Ostafrikas eine wichtige Rolle spielt. LUX PERPETUA verarbeitet diese Vielfalt. Aus transkulturellen und interreligiösen Blickwinkeln befragt LUX PERPETUA die Totenmesse des noch so jungen Mozart vielfarbig: diesseitiges Aufbegehren, demütige Einsicht, meditative Ruhe, abgründige Verzweiflung und Trost.

Ein Resonanzraum zwischen Tod, Ewigkeit, Hoffnung und Erinnerung – eine gemeinsame menschliche Erfahrungswelt, zwischen Empathie im gemeinsamen Trauern und Erinnern an unfassbares Leid.