Daniel Mennicken

Daniel Agi | Flöte

Über die Eintrittspreise informieren Sie sich bitte beim Musikzentrum Hannover
info@musikzentrum-hannover.de
0511 – 260 930 0

Thierry Tidrow (*1986) | »shelter« für Piccolo solo (2019)
Steffen Krebber (*1976) – »Respirator« für Flöte und Innenlautsprecher (2019)
Lisa Streich (*1985)  | »PRIMA« für kreisenden Flötisten und Licht (2019)
Francisco C. Goldschmidt (*1981) | »no voice« für verstärkte Bassflöte, Hall und Licht (2019

Musikzentrum Hannover
MusikZentrum Hannover, Emil-Meyer-Straße 26, 30165 Hannover, Deutschland

17.11.2020 | 20:00
Hannover
Musikzentrum Hannover

»SOG«

Daniel Agi | Flöte

»SOG«

Immersion beschreibt die Erfahrung »vollumfänglicher Einbettung in die eigene Umwelt« (Thomas Oberender in Monopol. 31.10.2016). Virtuelle Realitäten, beispielsweise in Videospielen, aber auch Architektur und bildende Kunst können dieses Phänomen erzeugen. Es tritt auf, wenn Künstliches eine Sogwirkung erzeugt, die die Grenze zum Rezipierenden beziehungsweise Spielenden auflöst, sodass letztere sich als Teil der virtuellen Realität fühlen.
SOG überträgt Immersion auf die Musik. Den vier KomponistInnen des Projekts ist eine äußerst intensive musikalische Sprache gemein, der es gelingt, die HörerInnen in eine virtuelle Realität zu ziehen, in der sie die »Luft von anderen Planeten … atmen« Die Hingabe zum klanglichen und atmosphärischen Detail spielt dabei eine besondere Rolle.
Aus dem Kontext von Videospielen ist bekannt, dass Immersion dann besonders gut gelingt, wenn der Spielende auf mehreren Ebenen in das Geschehen gezogen wird, beispielsweise durch die räumliche Darstellung, die im Spiel erzählte Geschichte und die Musik.
SOG stellt die Musik in den Zusammenhang eines Bühnenbilds und Regiekonzepts von Lea Letzel. Im Schaffen immersiver Umgebungen und im Erzählen von Geschichten mit Mitteln der Raumordnung äußerst versiert, ist sie die ideale Besetzung für dieses Projekt.
SOG verfolgt dabei das Ziel, einem erweiterten Publikum ein besonders intensives Konzerterlebnis zu bieten. Durch die Verbindung der Musik mit Inszenierung wird die Musik selbst leichter rezipierbar. SOG ist daher auch für mit Neuer Musik nicht oder nur wenig Vertraute geeignet.

Das Design der Drucksachen wird von Bernd Eischeid geliefert. Mit seinem Portfolio, das neben Werbung für klassische Konzerte auch Plakate und Flyer für erfolgreiche Partys und Pop-Bands umfasst, ist er die ideale Besetzung für das Erreichen des oben genannten Ziels. Zudem richtet sich SOG an das Stammpublikum von Musik für heute e.V., des Neue Ensembles, an Studierende und Lehrende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie allgemein an Neuer Musik Interssierte.