Symon Henry - Ausschnitt aus der Partitur „La Chambre Blanche“ aus dem Projekt ZwischenTraum I: „L’Outre-rêve“

Ensemble ur.werk
Bozzini Quartett

Künstlerische Leitung: Snezana Nesic

Der VVK startet demnächst.

Ensemble ur.werk, Dirigent – Sascha Davidovic:
– Annesley Black: Neues Werk für Ensemble ur.werk
– Johannes Schöllhorn: “Madria” für Trio
– Myriam Boucher: Neues Werk für Ensemble ur.werk
– Sarah Nemtsov „Laterna magica / Combray“ (2011) for präparierte Harfe solo
– Enno Poppe: Wespe (2005) für Stimme solo
– Ana Sokolović: “and I need a room to receive five thousand people with raised glasses…or…what a glorious day, the birds are singing „halleluia“… (2014) für sechzehn Instrumenten; europäische Erstaufführung

Pause

Bozzini Quartett, Snezana Nesic – Akkordeon:
– Annesley Black: „Folds Dependent“ (2005) für Streichquartett
– Jean Lesage: Streichquartett Nr.3
– Gordon Williamson: fragile reconstructions (2017) für Akkordeon und Streichquartett
+ 2 Premiere der Streichquartette von deutschen Komponisten (Programm wird nachgereicht, Kompositionsaufträge des Bozzini Quartetts werden durch Canadian Council for the Arts gefördert)

Großer Sendesaal im NDR
Großer Sendesaal NDR, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Hannover, Deutschland

04.05.2022 | 20:00
Hannover
Großer Sendesaal im NDR

Musik 21 im NDR: ZwischenTraum II

Ensemble ur.werk | Bozzini Quartett

Die Konzertreihe „ZwischenTraum“ strebt eine Zusammenarbeit zwischen deutschen und kanadischen Musikern und Komponisten an. Kanada stand im Fokus der Buchmesse Frankfurt 2020 und dieses bereits für 2020 geplante Konzert wird teilweise durch kanadische Förderer unterstützt. In dem gemeinsamen Konzert des Ensembles ur.werk und des Quartetts Bozzini werden die Uraufführungen der Werke von zwei deutschen und drei kanadischen Komponisten stattfinden.

Ein wichtiges Ziel der Konzertreihe „ZwischenTraum“ ist eine künstlerische Plattform zu schaffen, die einen Austausch der Ideen, Visionen und Gedanken zwischen den Musikern und Künstlern aus Kanada und Deutschland ermöglicht. Hier wird versucht über unterschiedliche Erfahrungen zu berichten, aber auch Gemeinsamkeiten zu reflektieren, nicht zuletzt durch den Versuch musikalisch „gemeinsam zu träumen“ (und somit die unterschiedlichen „musikalischen Realitäten“ in Einklang zu bringen).

Vor dem Konzert wird ein Künstlergespräch angeboten, während dessen die anwesenden, in Deutschland und Kanada lebenden Komponisten ihre Meinungen zur Rolle der Kunst/Musik heute zum Ausdruck bringen werden. Dabei werden folgende Punkte angesprochen: „gemeinsame Visionen“, „zunehmende Wichtigkeit von Teamarbeit in der Kunst und Musik“, „Exil“ sowie allgemeine Fragen über die Positionierung der Komponisten bezüglich Klimawandel, sozialer Ungleichheit und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz.