Skizzenblatt-Partiels-Grisey
Skizze zu »Partiels« von Grisey

Ensemble ur.werk
Dirigent | Sascha Davidović
Künstlerische Leitung | Snežana Nešić
Moderation | Klaus Angermann

Eintritt: 20 Euro (erm. 10 Euro)

Vorverkauf in Kürze unter:

https://klangbruecken.reservix.de

 

Gérard Grisey (1946 -1998)
»Partiels« für 18 Spieler
Tristan Murails (*1931)
Klavierstück »Les Travaux et les Jours«

sowie Werke von Arsalan Abedian, Snezana Nesic, Kaija Saariaho, Salvatore Sciarrino und Fabien Levy

 

Ballhof Zwei
Knochenhauerstraße 28, 30159 Hannover, Deutschland

18.04.2020 | 17:00 Uhr
Hannover
Ballhof Zwei

+++ ABGESAGT! +++ Klangbrücken 2020 | Soundscapes III: »Vivente – Non Vivente«

Ensemble ur.werk

+++ DIE VERANSTALTUNG WIRD ABGESAGT. WIR PRÜFEN GERADE, INWIEWEIT SIE VERSCHOBEN WERDEN KANN. +++

 

Im Konzert Soundscapes III: »Vivente – Non Vivente« werden neue Werke mehrerer KomponistInnen vorgestellt, die sich mit algorithmischen Systemen und neuen akustischen Räumen auseinandersetzen Meisterwerken des musikalischen Spektralismus gegenübergestellt. Im Konzert werden auch die berühmte »Partiels« für 18 Spieler von Gérard Grisey (1946 -1998), Tristan Murails (*1931) Klavierstück »Les Travaux et les Jours« und zwei Uraufführungen, darunter ein Auftragswerk von Arsalan Abedian und eine neue Komposition von Snezana Nesic vorgestellt. Aber auch Werke der Komponisten wie Kaija Saariaho und Salvatore Sciarrino, deren Klangästhetik in ihrer Farblichkeit der Spektralisten sehr nahesteht, werden im Konzert erklingen.

Der Mathematiker und Komponist Fabien Levy beschäftigt sich unter anderen mit musikalischen Automaten und Robotern bzw. deren Systemen und Softwares. Sein elektronisches Stück »Selbstgespräch eines Computers über ein von ihm missverstandenes Konzert« klingt nach jedem Konzert anders, da der Computer das gesamte Konzert aufnimmt und dieses durch »seine eigene Sprache« in verkürzter Zeit wiedergibt.

Soundscapes III zeigt unter anderem wie technisch-wissenschaftliche Ansätze neue musikalische Horizonte öffnen und wie sich gegenseitig »Ästhetik« und »Technik« auch in Welt der Musik beeinflussen können.

Eine Veranstaltung des Ensemble ur.werk

Ensemble ur.werk widmet sich der neuesten Musik und innovativen interdisziplinären Formaten. Im Zentrum stehen Uraufführungen neuer Werke. Auch musiktheatralische Werke der prominenten Komponisten, wie Vinko Globokar, Fabio Nieder und Daria Andovska wurden u.a. im Rahmen des »Internationalen Theaterfestival Bitef« durch das Ensemble uraufgeführt und vorgestellt, mit darauffolgenden Aufnahmen für Deutschlandradio. Aber auch Werke der jüngeren Komponisten und anderen international wichtigen Komponisten, wie Ana Sokolovic, Andre Bartetzki, Jean Lesage und Nicolaus A. Huber wurden u.a. im Rahmen der Veranstaltung Quantum Music:# Hannover Session mit dem Ensemble »ur.werk« produziert. In den folgenden Jahren wird sich das Ensemble vermehrt dem interdisziplinaren Feld zwischen Musik und Wissenschaft widmen und international auftreten (u.a. in Montreal, in Belgrad und in Venedig).