Raquel M. ©Jo Titze Concept/Film/Photo

Konglomerat aus
Raquel Marcos de la Rúa | Klavier
Matej Bunderla | Saxophon
Olaf Tzschoppe | Schlagzeug

Eintritt: 15 Euro (erm. 8 Euro)
Vorverkauf am 21.2. unter: https://klangbruecken.reservix.de

 

Peter Ablinger »Regenstück« (2006)
Anahita Abbasi »Moving Surfaces III – anotehr Birth« (2015)
Georg Friedrich Haas »Blumenwiese 1-3« (2017/18)

19.04.2020 | 14:00
Hannover
Sprengel Museum Hannover

+++ ABGESAGT +++ Klangbrücken 2020 | »Dans le pré fleuri«

Konglomerat

+++ DIE VERANSTALTUNG WIRD ABGESAGT. WIR PRÜFEN GERADE, INWIEWEIT SIE VERSCHOBEN WERDEN KANN. +++

Das Programm kombiniert drei Werke, die die Idee des Spektralimus auf je eigene Weise weiterführen. Dem »REGENSTÜCK« von Peter Ablinger, das sich aus der Spektral-Analyse einer Regen-Aufnahme herleitet, stehen die »Moving Surfaces III« der iranischen Komponistin Anahita Abbasi gegenüber, in deren Musik sich klangliche Plastizität mit gestischer Prägnanz verbindet. Im Zentrum steht Georg Friedrich Haas‘ Zyklus »Blumenwiese«, der angeregt ist von Mira Lobes Kinderbuch »Das kleine Ich-bin-ich«. In der Farbigkeit des Werkes spiegelt sich die nicht immer idyllische Buntheit einer Blumenwiese wider, wo dem kleinen Ich-bin-ich die Frage gestellt wird: Wer bist denn du?

Veranstaltung von Musik 21 in Kooperation mit Dirk Lange und dem Sprengel Museum Hannover, gefördert von Stiftung Niedersachsen.

Raquel Marcos de la Rúa wurde in Bilbao (Spanien) geboren und als Pianistin am Conservatorio Superior de Aragón sowie am Konservatorium van Amsterdam ausgebildet. 2016 zieht sie nach Deutschland, um ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter der Leitung von Prof. Jan Philip Schulze zu absolvieren. Ihre berufliche Tätigkeit konzentriert sich auf Kammermusik sowie die Korrepetition. Seit 2018 arbeitet sie als Korrepetitorin in der Opernabteilung der HMTMH. Raquel Marcos de la Rúa ist Mitbegründerin und Mitglied des in Hannover ansässigen zeitgenössischen Kunstkollektivs Konglomerat.

Matej Bunderla, wurde 1985 in Maribor (SLO) geboren. Seine musikalische Laufbahn begann als er mit sieben Jahren angefangen hat Klavier zu spielen. Mit 11 begeisterte er sich für das Saxophon, dem er noch heute treu ist. Nach abgeschlossener Reifeprüfung 2004 in Maribor, ging er nach Graz um bei Prof. Peter Straub zu studieren. Er schloss das Bakkalaureat- Studium 2007 mit Auszeichnung ab und machte sein Masterstudium 2009 beim Prof. Mag. Gerald Preinfalk mit Auszeichnung fertig. 2011 hat er das Masterstudium PPCM unter dem Klangforum Wien abgeschlossen und 2013 das Instrumentalpädagogik Studium an der KUG. Bis jetzt spielt/e er in Kammermusikgruppen (Sinfonietta, Ars Harmonie(Tango), Wap Saxophon Quartett (Jazz), Grazer Saxophon Quartett (Klassik), Los Capo Altros (Tango-Weltmusik), Quki Ensemblee (zeitgenössische Musik und Improvisation) , Oek (zeitgenössische Musik), Platypus Ensemble (zeitgenössische Musik),  u.v.m. Im Mai 2016, hat er auf Einladung der Österreichischen Botschaft beim Festival der europäischen Musik in Venezuela (Caracas) die Komposition Fantasia, von H. Villa-Lobos, mit dem Orchester Evencio Castelano und seine Komposition IMAGE IV vorgetragen. Im Oktober 2017 trat er beim Festival für elektronische Musik (EMUfest) in Rom auf, wo er die Komposition Klangrelieff II von Simone Santi-Gubini und seine eigene Komposition Barythmic, für Baritonsaxophon solo vorgetragen hat. Er ist Gründermitglied des Schallfeld Ensemble (zeitgenössische Musik und Klangkunst, pädagogische Arbeit und Musikvermittlung), dass für die Season 2016/17 als Botschafter der Österreichischen Musik ausgewählt wurde, sowie Gründermitglied der Gbr Konglomerat.  Dazu kommen noch viele Solistische Auftritte in Europa. Im Februar 2019 wurde er befristet beim Polizei Orchester Niedersachsen verpflichtet. Seit Januar 2020 ist er als Musiker beim Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern tätig.

Olaf Tzschoppe Sein künstlerischer Schwerpunkt ist das Solorepertoire und die Kammermusik des 20./21. Jahrhunderts sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Künsten. Er hat viele eigens für ihn komponierte Solo- und Kammermusikwerke uraufgeführt und wirkte bei zahlreichen Rundfunkproduktionen und CD-Einspielungen mit. Olaf Tzschoppe war für über 20 Jahre Mitglied des weltbekannten Solistenensembles Percussions de Strasbourg. Er ist Mitbegründer von Ensemble SurPlus und Trio SurPlus, Freiburg, sowie Leiter des Bremer Schlagzeugensemble. 2016 gründete er zusammen mit Margit Kern das ensemble etendis und er ist Mitglied im Ensemble Experimental (ENEX).
Er konzertierte mit Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Modern und Ensemble musikfabrik oder auch dem Münchener Kammerorchester. Regelmäßige Tourneen führen ihn ins europäische Ausland und nach Übersee (Asien, Amerika, Afrika).
Neben Soloauftritten spielt er Konzerte mit Improvisierter Musik und schreibt eigene Kompositionen und Bearbeitungen.
Olaf Tzschoppe ist Professor für Schlagzeug und Kammermusik an der Hochschule für Künste Bremen.

Fotos
Matej Bunderla © Nina Premk Photography
Olaf Tzschoppe. © Karin Demirel
Raquel Marcos de la Rúa © Jo Titze Concept/Film/Photo