10.10.2026 | 19:30
Hannover
Staatsoper Hannover
Il Viaggio, Dante
Staatsoper Hannover
Mit einer weiteren deutschen Erstaufführung setzt die Staatsoper nach Penthesilea nicht nur den Pascal Dusapin-Zyklus fort, sondern auch die Reise der außergewöhnlichen Inszenierung von Claus Guth durch Europa: Im Juli 2022 wurde Il Viaggio, Dante beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt und feierte anschließend auch an der Opéra national de Paris große Erfolge bei Publikum und Presse. Im Mai 2027 wird die Staatsoper Hannover damit auch bei einem weiteren internationalen Kooperationspartner gastieren: Les Théatres de la Ville de Luxembourg.
Basierend auf Dante Alighieris Die Göttliche Komödie und Das neue Leben komponierte Pascal Dusapin ein Musiktheaterwerk, das alles vereint, was Oper so faszinierend macht: Ängste, Träume, Sehnsüchte, Obsessionen – eine Reise durchs Inferno ins Paradies zu einer Musik von einzigartiger Sogwirkung. Dunkle, geheimnisvoll leuchtende Klangfelder treffen auf Momente eruptiver Kraft; schwebend körperlose Klänge von Glasharmonika und Orgel werden von farbenreichem Schlagwerk und expressiver, hochvirtuoser Vokalmusik kontrastiert.
Neben dem Komponisten wird bei der Premiere am 10.10.2026 sowohl der von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ ausgezeichnete Regisseur des Jahres 2026, Claus Guth, als auch der Bühnenbildner des Jahres 2026, Étienne Pluss anwesend sein. Gemeinsam machen sie „Dantes Reise“ zu einer bildmächtigen wie persönlichen Erfahrung unter der musikalischen Leitung von Roland Kluttig – mit herausragenden Sänger:innen aus dem Ensemble und renommierten Gästen (Link zur Besetzung), ausdrucksstarken Tänzer:innen, dem Chor der Staatsoper Hannover und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.
Schon am 06.10.2026 erhalten Sie bei unserer Einführungsveranstaltung Il Viaggio, Dante kennenlernen von Pascal Dusapin und Claus Guth persönlich – also aus „erster Hand“ – Einblicke in die Entstehung und Konzeption dieser außergewöhnlichen Produktion, die in dem Online-Format „backstageclassical“ als eines der „faszinierendsten Musiktheaterwerke der jüngeren Vergangenheit“ bezeichnet wird.