M.Kern-O.Tzschoppe(c)Ghazaleh-Ghazanfareh

Ensemble Etendis

Margit Kern | Akkordeon
Olaf Tzschoppe | Schlagzeug

Eintritt: 15 Euro (erm. 8 Euro)
Vorverkauf ab 21.2. unter: https://klangbruecken.reservix.de

 

Katharina Rosenberger 
»untitled« (2002) Stereo Tape

Matti Heininen
»Neues Werk« Uraufführung für Akkordeon und Schlagzeug

Georg Friedrich Haas
»Sayaka« (2006) für Akkordeon und Schlagzeug

Katharina Rosenberger 
»Neues Werk« Uraufführung für Akkordeon und Schlagzeug

Magnus Lindbergh 
»Metal Work« (1984) für Akkordeon und Schlagzeug

Katharina Rosenberger
»The_Line« (2007) Video/Sound Art

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz, 30169 Hannover, Deutschland

18.04.2020 | 20:00
Hannover
Sprengel Museum Hannover

+++ ABGESAGT! +++ Klangbrücken 2020 | »… fließend …«

Ensemble Etendis

+++ DIE VERANSTALTUNG WIRD ABGESAGT. WIR PRÜFEN GERADE, INWIEWEIT SIE VERSCHOBEN WERDEN KANN. +++

HGNM Konzert im Rahmen Klangbrücken 2020

»… fließend …«

Die Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik e.V. widmet sich mit zwei Uraufführungen dem aktuellen Musikschaffen unserer Zeit. Die international renommierte Komponistin und Guggenheim Stipendiatin Katharina Rosenberger konnte für das Konzert »…fließend…« für einen Kompositionsauftrag gewonnen werden. Ebenso der junge und vielversprechende finnische Komponist Matti Heininen – er erhielt in Hannover in seinem Kompositionsstudium den letzten Schliff. Es werden des weiteren Werke von Georg-Friedrich Haas und Magnus Lindbergh zu hören sein. Die Akkordeonistin Margit Kern und der Schlagzeuger Olaf Tzschoppe werden dieses ungewöhnliche Konzert gestalten.

 

Olaf Tzschoppe studierte Schlagzeug in Freiburg mit Bernhard Wulff und in Ann Arbor (USA) mit Michael Udow. Sein künstlerischer Schwerpunkt ist das Solorepertoire und die Kammermusik des 20./21. Jh sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Künsten. Er hat viele eigens für ihn komponierte Solo- und Kammermusikwerke uraufgeführt und wirkte bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen mit. Olaf Tzschoppe war über 20 Jahre Mitglied des weltbekannten Solistenensembles Percussion de Strasbourg. Er ist Mitbegründer des Ensemble Surplus Freiburg und Mitglied des Ensemble Experimental des SWR. Er konzertierte mit Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik und Münchner Kammerorchester. Regelmäßige Tourneen führen ihn ins europäische Ausland und nach Übersee. Neben Soloauftritten und performances spielt er Konzerte mit improvisierter Musik und schreibt eigene Kompositionen und Bearbeitungen. Olaf Tzschoppe ist Professor für Schlagzeug und Kammermusik an der Hochschule für Künste Bremen.

Margit Kern studierte Akkordeon bei Hugo Noth und bei Matti Rantanen. Sie konzertiert solistisch und als Kammermusikerin in vielen europäischen Ländern, reiste in die USA und nach Süd-Korea. Sie spielt als Gast bei Ensemble Musikfabrik und anderen Ensembles für Neue Musik. Sie konzertierte bei Festivals wie Romanischer Sommer Köln, Forum neuer Musik des DLF, Ultraschall Berlin, Movimentos und vielen anderen. Eine rege Zusammenarbeit verbindet sie mit zahlreichen Komponisten, deren Werke sie uraufführt. In eigenen Projekten initiiert sie neue Werke für Akkordeon. Es erschienen drei Solo CDs.  Zusammen mit Katharina Bäuml realisiert sie in Ensemble Mixtura seit 2010 gemeinsame Projekte im Spannungsfeld von Alter und Neuer Musik. Das Duo hat bereits vier CDs veröffentlicht. Ihre Aufnahmen entstanden als Kooperationsprojekte mit Radio Bremen, Bayerischer Rundfunk, Deutschlandfunk und Radio Berlin Brandenburg. Margit Kern lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Künste, Bremen, im Fachbereich Musik.

etendis
Olaf Tzschoppe, Schlagzeug, und Margit Kern, Akkordeon, gründeten etendis 2016. Ihr Ziel ist es, Möglichkeiten der Erweiterung von Konzertstrukturen und ästhetischer Wahrnehmung zu verfolgen. Erweiterungsmöglichkeiten ihrer Besetzung sehen die beiden Musiker*innen in der Zusammenschau unterschiedlicher künstlerischer und instrumentaler Ebenen sowie in der klanglichen Erweiterung ihrer Duobesetzung.