Sieben Menschen, von oben fotografiert, halten imaginäre Instrumente, es ist das Ensemble L'ART POUR L'ART.
Achim Duwentäster

Astrid Schmeling (Flöte)
Nele B. Nelle (Klarinette)
Anja Gaettens (Violine)
Uschik Choi (Violoncello)
Ulf Mummert (E-Gitarre)
Michael Schröder (E-Gitarre/mus. Leitung)
Hartmut Leistritz (Klavier)
Rie Watanabe (Schlagzeug)
Stefan Troschka,Klangregie

Solistinnen:

Lini Gong (Sopran)
Yen Lee / Aya Toraiwa (Tänzerinnen)

Eintritt

(Abendkasse): 20 € / 16 €, 16 € / 10 € (nur Konzert); Unkostenbeitrag Imbiss 10,- €

Kontakt: wir@lartpourlart.de ; 04171-73530 (AB) www.lartpourlart.de

Sara Glojnarić (*1991): Latitudes # 5 / Disco is a symptom (2023/2024) für 2 E-Gitarren u. Live-Electronics

Luciano Berio (1925-2003): O King (1968) für Mezzosopran, Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello u. Klavier

Gordon Kampe (*1976): Chamäleontheorie III opus 136 (2012/2026) für Sopran, Klarinette, Klavier u. Zuspielung

Matthias Kaul (1949-2020): Antonio Amadeu Kiowa – eine Musik für einen* Schlagzeuger* (2000)

Oxana Omelchuk (*1975): Gvätterle (2025) für 2 Tänzerinnen, Flöte, Percussion u. Elektronik

Johannes Schöllhorn (*1962): Conductus (2010, nach BWV 584) für Violine, Violoncello, Klarinette u. Klavier

Altes Forsthaus Habichtshorst Winsen (Luhe)
Altes Forsthaus Borstel, Lüneburger Straße, Winsen (Luhe)-Borstel, Deutschland

28.08.2026 | 19:00
Winsen
Altes Forsthaus Habichtshorst Winsen (Luhe)

ZuHören in Winsen – Fenster II „Stein auf Stein“

Ensemble L'ART POUR L'ART

Musik existiert niemals für sich allein im lufleeren Raum und so kündigt sich bereits das nächste Konzert aus der Reihe „ZuHören in Winsen“ an:
Musik wird geprägt von anderen Stilen und Genres der Gegenwart, gleichgültig ob sie Mischformen untersucht oder sich als angeblich „absolute“ Musik gegen Einflussnahme verwehrt. Sie nimmt gesellschaftliche Prozesse in sich auf, lässt sich durch Musiken anderer Kulturen inspirieren und erweitert den Musikbegriff auf andere Kunstnormen – vor allem fußt sie immer auf der jahrhunderte-alten Musikgeschichte, ob sie es will oder nicht. Durch die Berührungen dieser Grenzen, Abgrenzungen, Vermischungen entsteht eine Spannung, die zu neuer Wahrnehmung führt und das scheinbar Vertraute in andere Zusammenhänge stellt.

Dieses unterhaltsame Programm springt unternehmungslustig zwischen Genres, Zeitbezügen und Besetzungen hin und her.

Zum Gespräch vor dem Konzert ist Matthias Frinken, Architekt/ Stadtplaner (Hamburg) eingeladen: „Über Zitate und Transformationen von überlieferten Baustilen in vorhandene Bebauung, oder: was tun mit den Baulücken?“

Im Konzert werden Werke von Sara Glojnarić, Luciano Berio, Gordon Kampe, Matthias Kaul, Oxana Omelchuk und Johannes Schöllhorn zu hören sein

19.00 Uhr Gespräch „Über Zitate und Transformationen von überlieferten Baustilen in vorhandene Bebauung, oder: was tun mit den Baulücken?“
20.30 Uhr Konzert

„ZuHören in Winsen“ wird gefördert durch die Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, NDR Musikförderung, Musikfonds e.V., Stadt Winsen sowie den Verein der Freunde und Förderer des Ensembles L’ART POUR L’ART Niedersachsen e.V.