Schwarz-weiß-Portrait eines mittelalten Mannes mit schulterlangen hellen Haaren und einem etwas längeren Kinnbart, es ist der Musiker und Komponist Damian Marhulets.
Foto: Damian Marhulets

Seth Josel, E-Gitarre
Roman Rofalski, Keys und Elektronik
Sebastian Berweck, Keys und Elektronik
Damian Marhulets, E-Gitarre und Elektronik

Eintritt: Abendkarte: 15€
Kombi-Ticket für die Aufführung am 11. Juni und 10. Juli: 25€

Reservierung unter: ars.aperta@gmail.com

Alle Gäste mit vorheriger Reservierung erhalten vorab eine digitale Begleitbroschüre mit zusätzlichen Materialien, Kontexten und Informationen zu den aufgeführten Werken.

In einer Reihe neuer Kompositionen untersucht Damian Marhulets einige dieser Zusammenhänge musikalisch und visuell. Die Werke bewegen sich dabei zwischen digitalen Videospiel-Partituren, Doom-Metal-Strukturen, vergessenen Seifenopern-Narrativen und elektronischer Klangkunst.

Rampe
Gerhardtstraße 3, 30167 Hannover, Nord, Deutschland

11.06.2026 | 19:30
Hannover
Rampe

»Morphology of Miracles«

Damian Marhulets

Experimentelle Musik zwischen interaktiven Spielpartituren, Doom-Metal Suiten und gespenstiger Seifenoper.

Ausgangspunkt der Konzertreihe ist das Konzept der »Morphology of Miracles« des französisch-amerikanischen Forschers Jacques Vallée: die Idee, dass das Übernatürliche und Unerklärliche die Menschheit zwar beständig durch ihre Geschichte begleitet, seine Erscheinungsformen jedoch fortlaufend verändert und an die jeweilige Zeit angepasst werden. Mystische Visionen, religiöse Wunder, paranormale Begegnungen oder moderne UFO-Narrative erscheinen demnach weniger als voneinander getrennte Phänomene denn als kulturell wandelbare Ausdrucksformen einer konstanten menschlichen Erfahrung.

In einer Reihe neuer Kompositionen untersucht Damian Marhulets einige dieser Zusammenhänge musikalisch und visuell. Die Werke bewegen sich dabei zwischen digitalen Videospiel-Partituren, Doom-Metal-Strukturen, vergessenen Seifenopern-Narrativen und elektronischer Klangkunst. Dabei geht es nicht darum, ontologische Spekulationen zu betreiben, sondern mithilfe der Kunst zur Anerkennung menschlicher phänomenologischer Erfahrung beizutragen — jener Erfahrungen also, die sich trotz ihrer Widersprüchlichkeit durch Zeiten und Kulturen hindurch bemerkenswert hartnäckig erhalten.

Eine Veranstaltung von Ars Aperta – Hannover e.V.

10.07. 2026
Hannover
»Morphology of Miracles«
Damian Marhulets