ELISION Ensemble
Paula Rae, Flöte
Carl Rosman, Klarinette
James Aylward, Fagott
Joshua Hyde, Saxophon
Ryan Williams, Blockflöte
Tristram Williams, Trompete
Benjamin Marks, Posaune
Peter Neville, Percussion
Marshall McGuire, Harfe
Alexander Waite, Klavier
Freya Shack-Arnott, Violoncello
Rohan Dasika, Kontrabass

Ensemble Incontri
Andrei Samarin, Trompete
Amelia Lewis, Posaune 1
Nojus Vaupsas, Posaune 2

Künstlerischer Leiter und Dirigent: Prof. Dr. Aaron Cassidy, HMTMH

Eintritt: frei

Jakob Lerch (*2005): Durch richtungsverteilte Wellen mit schräg-anlaufenden Strömungen hervorgerufenen Kolk an einem Monopile (2026) [Uraufführung]

Charlie Sdraulig (*1985): Double (2026) [Uraufführung]

Zampia Betty Mavropoulou (*1991): iliosine (2026) [Uraufführung]

Cat Hope (*1966): Goddess (2025) [europäische Erstaufführung]

Evan Johnson (*1980): mille-fleur (2026) [Uraufführung]

Iannis Xenakis (*1922): EONTA (1963–64)

HMTMH, Richard Jakoby Saal
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Neues Haus, Hannover, Deutschland

17.04.2026 | 19:30
Hannover
HMTMH, Richard Jakoby Saal

»Kolk« | Klangbrücken 2026

ELISION und Ensemble Incontri

Im vierzigsten Jahr seines Bestehens kehrt das international renommierte ELISION Ensemble zu den Klangbrücken nach Hannover zurück: In zwei Konzerten feiert es Widerstand und Widerspruch, Opposition und Ungehorsam, Identität und indigene kulturelle Praxis. Gemeinsam mit dem Ensemble Incontri der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) bringt es herausragende Komponist*innen aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien und Europa mit Werken von Studierenden des Incontri – Institut für neue Musik der HMTMH zusammen. In diesem zweiten Konzert im Richard Jakoby Saal stehen Uraufführungen von Werken von Jakob Lerch, Charlie Sdraulig, Evan Johnson und Zampia Betty Mavropoulou sowie eine europäische Erstaufführung von Cat Hope und schließlich Iannis Xenakis‘ brutales Meisterwerk EONTA auf dem Programm.

ELISION steuerte bereits zum Klangbrücken-Festival 2024 zwei außergewöhnliche Konzerte mit Solo- und Ensemblestücken bei. Es ist zugleich das erste Gastensemble, das im Rahmen des neu ins Leben gerufenen, fünfjährigen »Incontri Artist-in-Residence«-Programms Studierende der HMTMH in Workshops, Proben und Aufführungen unterstützen und begleiten wird. Das Programm wird finanziert aus Mitteln der Initiative „zukunft.niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung und bietet eine Plattform für neue Kooperationen zwischen Komponist:innen und Interpret:innen im Bereich der neuen Musik. Es ermöglicht die Aufführung neuer Werke für große Ensembles, die noch nie zuvor in Hannover präsentiert wurden.

Eine Veranstaltung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung. Mit Unterstützung von Music Australia.

Vom 11. bis 19. April 2026 findet in Hannover wieder das Klangbrücken Festival statt. In zwölf Konzerten – davon sieben kostenlos – präsentieren elf Akteur:innen an neun Veranstaltungsorten ein vielfältiges Programm aus zeitgenössischer Musik und Performance‑Kunst. Unter dem diesjährigen Motto »Free America« rückt einer der originellsten Vertreter der musikalischen Moderne in den Fokus: der Komponist Morton Feldman. »Das Motto der Klangbrücken 2026 steht für die Hoffnung, dass die gegenwärtige und bislang unvorstellbare Krise der USA, ihr Weg zum Faschismus, mit dem Angriff auf Rechtsstaatlichkeit, der Entstehung einer Autokratie, der Einschränkung von Meinungsfreiheit, dem institutionalisierten Rassismus, der Spaltung der Gesellschaft und so weiter, nur eine vorübergehende sein möge«, so Programmkoordinator Klaus Angermann. Hier klicken und mehr erfahren über den diesjährigen Schwerpunkt »Free America – Morton Feldman«.

16.04. 2026
Hannover
»yuunohui’ehecatl’tlapoa« | Klangbrücken 2026
ELISION und Ensemble Incontri