Bartosz Przybylski, Performance sowie Tanz und Konzept
Marijana Janevska, Elektronik und Konzept
Grazyna Przybylska-Angermann, Regie
Marco Benducci, Bühne und Licht

 

Eintritt: frei

Membran
für Tänzer, Transducers und Objekte
Rauminstallation/Performance von und mit Marijana Janevska und Bartosz Przybylski

Am 18. und 19. April kann die Installation vom Publikum selbst zum Klingen gebracht werden.

Städtische Galerie KUBUS
Städtische Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz, Hannover, Deutschland

13.04.2026 | 17:00
Hannover
Städtische Galerie KUBUS

 »Membran« | Klangbrücken 2026

Marijana Janevska und Bartosz Przybylski

»Membran« (2024) ist ein Stück für einen Tänzer, Transducers und Objekte. Es ist eine Zusammenarbeit zwischen Bartosz Przybylski, Marijana Janevska und Artefiktion e.V. »Membran« zeigt eine Grenze auf – und damit auch das Davor und das Dahinter, oder auch das Innen und das Außen. Sie ist starr oder durchlässig, aber sie erzwingt immer eine Reaktion, eine Haltung ihr gegenüber: Sie mahnt zur Vorsicht, fordert zum Mut heraus, zur Überschreitung oder Rückkehr. »Membran« definiert den Raum – sowohl real als auch virtuell, physisch als auch mental. In immer neuen Grenzen provoziert sie die Suche, das Wagnis, die Sehnsucht. Die Rauminstallation besteht aus einem durch verschiedene Gegenstände abgegrenzten Raum, wobei an den Gegenständen Transducer (Kontaktlautsprecher) angebracht sind. Der Tänzer hat an seinem Körper ein Mikrofon, das bei Annäherung an die Transducer bzw. die Gegenstände Rückkopplungen produzieren. Je nach Material des Resonanzkörpers entstehen sehr unterschiedliche und unvorhersehbare Klänge. Die Bewegungen des Tänzers spielen mit dem Raum wie mit einem Instrument und erkunden die Grenzen des Systems. Es wirkt, als würde man mit etwas kommunizieren, das unsichtbar jenseits der Raumgrenzen liegt. Inspiriert ist das Projekt unter anderem von dem berühmten Holzstich von Flammarion.

Eine Veranstaltung von Artefiktion e.V. in Kooperation mit der Städtischen Galerie KUBUS

Vom 11. bis 19. April 2026 findet in Hannover wieder das Klangbrücken Festival statt. In zwölf Konzerten – davon sieben kostenlos – präsentieren elf Akteur:innen an neun Veranstaltungsorten ein vielfältiges Programm aus zeitgenössischer Musik und Performance‑Kunst. Unter dem diesjährigen Motto »Free America« rückt einer der originellsten Vertreter der musikalischen Moderne in den Fokus: der Komponist Morton Feldman. »Das Motto der Klangbrücken 2026 steht für die Hoffnung, dass die gegenwärtige und bislang unvorstellbare Krise der USA, ihr Weg zum Faschismus, mit dem Angriff auf Rechtsstaatlichkeit, der Entstehung einer Autokratie, der Einschränkung von Meinungsfreiheit, dem institutionalisierten Rassismus, der Spaltung der Gesellschaft und so weiter, nur eine vorübergehende sein möge«, so Programmkoordinator Klaus Angermann. Hier klicken und mehr erfahren über den diesjährigen Schwerpunkt »Free America – Morton Feldman«.